| Gabelöl | Motorrad & Scooter

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    • Empfohlen für Vordergabeln und Stoßdämpfer
    • An Rennfahrzeugen wie Motocross, Cruiser, ATV
    • Für Federungen unter extremen Anforderungen
    • Schützt speziell die Komponenten der Federung
    • Kontrolliert Hitze, Verschleiß, Schäumen und Scheuern
    • Sorgt für rückstandslose Befeuchtung und sanfte Aufprälle
    • mineralölbasierendes Gabelöl
    • für Gabeln von Straßen- und Geländemotorrädern
    • für Yamaha, Kawasaki, Honda, BMW, Suzuki, Triumph
    • vollsynthetisches Gabelöl auf Esterbasis
    • für Gabeln von Hochleistungsmotorrädern
    • speziell für SHOWA und USD Gabeln
    • Für weichere Gabeln
    • SAE 10W
    • Technosynthese Technologie

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Welche Viskosität beim Gabelöl?

In der Kateogrie Motorrad und Scooter findest Du in unserem Online Shop nicht ausschließlich Motorenöle. Neben der Maschine müssen auch wichtige andere Bauteile an Deinem Mofa oder Deinem Roller geschmiert und hierzu mit Öl versorgt werden.

Das Gabelöl erfüllt im Dämpfer der Federgabel, die häufig auch Teleskopgabel oder auch Telegabel geannnt wird, mehrere sehr wichtige Funktionen: In sogenannten Open Cartridge Systemen ist es für die Funktion des Stoßdämpfers maßgeblich verantwortlich, da es aktiv die Aufgabe der Dämpfung übernimmt. Diese Gabeln arbeiten mit verschiedenen Druckzuständen des wechselbaren Gabelöls innerhalb des Dämpfers.

Auch Closed Cartridge Systeme nutzen als Arbeitsflüssigkeit ein Öl. Auch hier wird die Funktion des Dämpfers über den Auf- und Abbau eines Öldrucks gewährleistet. Der Unterschied im Gabelöl liegt jedoch in einem wichtigen Detail: Die arbeitende Flüssigkeit befindet sich hier in einer geschlossenen Ölkammer. Diese kann und muss nicht gewechselt werden. Das wechselbare Gabelöl übernimmt also nicht aktiv die Aufgabe der Dämpfung, sondern hat lediglich schmierenden Charakter für Bauteile der Federgabel.

Neben Gabelöl hat sich daher auch die Bezeichnung Stoßdämpferöl oder Dämpferöl etabliert.

Welches Gabelöl, insbesondere mit welcher Viskosität, Du für die Federgabel in Deinem Motorrad verwenden solltest, bemisst sich zunächst an den Angaben des Motorrad Herstellers. Deinem Handbuch kannst Du entnehmen, welches Gabelöl in Deinem Motorrad eingesetzt werden darf. Gängige Gabelöl Viskositäten sind:

 

Welche Unterschiede gibt es zwischen den Gabelölen mit ihren verschiedenen Viskositäten?

Um den Unterschied zwischen beispielsweise einem 5W und 10W Gabelöl zu verstehen, ist zunächst wichtig, dass wir uns die Funktion des Gabelöls im Detail verdeutlichen:

Im Öldruckdämpfer Einsatz eines Open Cartidge Stoßdämpfer herrschen im eingefederten und ausgefederten Zustand verschiedene Öldrucke: Im Vergleich zu einer Luftdruckgabel nimmt das Öl die Energie des Einfederns innerhalb des Dämpfers auf und gleicht hierdurch den Stoß aus, dem die Federgabel ausgesetzt ist.

Hierdurch wird die Bedeutung der Viskosität des Öls deutlich: Verwendest Du dickeres Öl, wird der Stoß grundsätzlich härter gedämpft werden - Das Öl ist zählflüssiger.

 

Ein Gabelöl ist deshalb relevant, da die Gabel stetigen Reibungen ausgesetzt ist und somit verschleißt. Zudem setzt sich am Boden ein Schlack aus Metall- und Ölresten ab und beeinträchtigt die Funktion des Bodenventils. Das Gabelöl sollte nach allen zwei Jahren oder etwa 20.000 Kilometern gewechselt werden, da es sonst zu einem schlechten Dämpfverhalten oder zu starker Reibung kommt. Möchten Sie das Gabelöl wechseln, spielt die Art der Gabel am Motorrad eine wichtige Rolle. Ob es ein 2-Takt oder 4-Takt Motor ist, spielt keine Rolle. Eine Gabel kann nur mit einem Spezialwerkzeug geöffnet werden.