Start-Stop-Technologie-Banner

 

Viele Technologien, welche die Automobilindustrie prägen, lassen sich auf ein Ziel zurückführen: Den Kraftstoffverbrauch von Autos langfristig zu senken. Die Motor-Start-Stopp-Technologie ist eine weitere, welche die Automobilhersteller in ihre Arsenale aufgenommen haben, um sicherzustellen, dass die Fahrzeuge von heute die strengeren kraftstoffsparenden Vorschriften von morgen erfüllen.

Was macht die Start-Stop-Technologie?

Im Prinzip ist die Start-Stopp-Technologie einfach erklärt: Der Motor schaltet sich im Leerlauf automatisch ab und startet wieder, wenn Sie den Fuß von der Bremse nehmen. Dies reduziert den Kraftstoffverbrauch im Leerlauf. Autobauer führten bereits in den späten 70er und frühen 80er Jahren verschiedene Start-Stopp-Systeme ein, die für die Fahrer jedoch nicht praktikabel und wegen des höheren Fahrzeugpreises unrentabel waren. Die heutigen Start-Stopp-Systeme fügen sich besser in den alltäglichen Gebrauch des Autos ein und sind mittlerweile für die meisten Fahrzeugmodelle erhältlich.

Nichtsdestotrotz kommt auch diese Technologie nicht ganz ohne Kritik aus. Tatsächlich haben einige Automobilhersteller Schalter installiert, die es Autofahrern ermöglichen, die Funktion als Reaktion auf negative Fahrerrückmeldungen zu deaktivieren. Dabei beweisen die folgenden Statistiken ein ökofreundlicheres Bild Bereich des Kraftstoffverbrauchs:

Laut dem Lagerhersteller MAHLE* verbrannten US-Fahrzeuge 2017 im Leerlauf 3,9 Milliarden Liter Benzin.

Es werden bereits geringe Kraftstoffersparnisse gefeiert, dabei stellt die Senkung des Kraftstoffverbrauchs von 4-5% einen Meilenstein dar.

Die Start-Stop-Technologie verursacht zusätzlichen Verschleiß

Es ist allgemein bekannt, dass der meiste Verschleiß im Motor während des Kaltstarts stattfindet. Motorverschleiß tritt jedoch auch beim Warmstart auf, wie er bei jedem Start eines Motors im laufenden Verkehrs mit Start-Stopp-Technologie täglich stattfindet.

Um genau zu verstehen, wo der Verschleiß entsteht, müssen wir ein wenig in die technischen Eigenschaften eines Motors einsteigen.

Wie wirkt sich gutes Motoröl auf den Schutz des Motors aus?

Die Kurbelwelle dreht sich bei laufendem Motor tausende Male pro Minute. Beim Drehen fließt das Öl durch winzige Öffnungen in den Kurbelwellenzapfen und füllt die Zwischenräume zwischen Zapfen und Hauptlagern. Die Kurbelwelle schwimmt buchstäblich auf einem Ölfilm und berührt die Lager nicht. Wir nennen dieses Szenario hydrodynamische Schmierung. In diesem Fall unterliegen die Lager wenig Verschleiß.

Das Abstellen des Motors reduziert jedoch die Ölschichtdicke. Die Kurbelwelle setzt sich auf die Lagerflächen ab, anstatt über ihr zu „schweben“. Die Ölfilmdicke schrumpft auf etwa die gleiche Dicke wie die Oberflächenrauheit jener Kurbelwelle. Dies wird als Grenzschmierung bezeichnet. Durch das Anlassen des Motors können sich die mikroskopisch kleinen Spitzen auf den Metalloberflächen berühren und Verschleiß verursachen, bis der Ölfilm wiederhergestellt ist und die Kurbelwelle wieder über den Lagern schwebt. Hier spielen die Additive des Öls eine große Rolle für den Schutz.

Schmierung Kurbelwelle

Zugegeben, bei jedem Motorstart darf nur minimaler Verschleiß auftreten. Dieses sollte in einem ordnungsgemäß gewarteten traditionellen Motor, mit einem guten Öl kein Problem darstellen. Aber was ist, wenn Sie die Start-Stopp-Zyklen des Motors deutlich erhöhen?

Inwiefern hat Motoröl etwas mit dieser Technologie zu tun?

Eine weitere Statistik der Firma Mahle besagt:

Start-Stopp-Zyklen in ausgestatteten Motoren können sich im Laufe der Lebensdauer des Motors im Vergleich zu herkömmlichen Motoren verdreifachen.

Das bedeutet dreimal mehr Motorstarts, dreimal mehr Grenzschmierungen und dreimal mehr Belastung durch erhöhten Lagerverschleiß.“

Auch die Lagerabnutzung kann außer Kontrolle geraten. Metallpartikel können abbrechen und das Öl anreichern. Die Auflagefläche wird rauer und fördert den Verschleißt, bei dem Spitzen auf Metalloberflächen in der Gegenflächen greifen und reißen. Schließlich können hierdruch Kurbelzapfen und Lager immer weiter miteinander „verschweißt“ werden, wodurch das Lager zerstört wird und das Fahrzeug Schaden nimmt.

AMSOIL Signature Series 5W-30 Synthetisches Motoröl

 

Das alles deutet auf eine einfache Regel hin: Stellen Sie sicher, dass Sie insbesondere bei Motoren mit Start-Stopp-Technologie AMSOIL synthetisches Motorenöl zum Schutz vor Lagerverschleiß verwenden. Die Ölfilmdicke nimmt ab, wenn die Motoren aus dem Stillstand starten. Dieser Vorgang lässt uns ein noch größeres Augenmerkt auf Öladditive legen, um den Schutz des Aggregats zu erhalten. Da Motoren mit Start-Stopp-Technologie erheblich mehr Zeit im Bereich der Grenzschmierung verbringen, ist es wichtig, ein Öl mit überlegener Filmstärke und Additivqualität zu verwenden. AMSOIL Signature Series Synthetisches Motoröl liefert genau diese Eigenschaften, die ein Motoröl haben muss. Es bietet 75% mehr Motorschutz vor Leistungsverlust und Verschleiß** zum Schutz der heutigen fortschrittlichen Motoren.

**Basierend auf unabhängigen Tests der AMSOIL Signature Series 0W-20, in ASTM D6891, wie von der API SN Spezifikation gefordert.


 **Umschreiben StartStop Technologie ist „gut“