Welches Kühlmittel ist richtig für Ihr Auto?

Welches Kühlmittel ist richtig für Ihr Auto? 07.04.2015 Autor Eugen (Blogautor)

Die ersten Frostschutzmittel

Schaut man auf die Verkaufsflächen von Frostschutzmitteln, erscheint allen Verbrauchern eine breite Farbpalette. Über orange, blau, grün, gelb und sogar violette ist alles vorhanden. Dabei waren die ersten Kühlmittel in ihrer Zusammensetzung und Farbe völlig gleich. Sie alle basierten auf einem festen Verhältnis zwischen Ethylenglycol [EG] (auch „Glycol/Glykol“ genannt), Wasser und Zusatzstoffen. Das Silikat als Additiv etablierte sich dabei als wirkungsvoller Korrosionsschutz. Diese Flüssigkeit war zu seiner Zeit somit für jedes Automobil kompatibel und erfüllt seine Zwecke: Abkühlung des Motors und Gewährleistung des Wärmetransfers sicherstellen, vor Frost vorbeugen und das gesamte Kühlsystem vor Korrosion schützen.

Eine Weiterentwicklung der ersten Zusammensetzung führte dazu, dass der weniger toxische aber dafür kostenaufwendigere Stoff Polypropylenglycol [PG] anstelle des EG verwendet wurde. Beide Kühlmittel unterscheiden sich somit nur in ihrer chemischen Grundkomponente.

Da beide Mittel Silikate enthalten, werden sie unter der Inorganic Acid Technology [IAT] (Anorganische Säure Technologie) gefasst. Diese Technologie verweist auf die Verwendung der anorganischen Silikatsäure.

Wie funktioniert die Schutzfunktion des Kühlmittels?

Es wird eine Schutzschicht zwischen den Metalloberflächen und der Kühlflüssigkeit im Kühlsystem gebildet. Dadurch wird ein elektrischer Austausch zwischen unterschiedlichen Edelmetallen unterbunden und schützt vor Korrosion. Es verhindert die Entstehung von sogenanntem „Rotschlamm“. Dieser würde durch seine Ablagerung zur Verstopfung von Kanälen führen oder Oberflächen abschmirgeln und weitere Korrosion vorantreiben.

Das Problem der ersten Kühlmittel bestand jedoch darin, dass die Additive zur Schutzschichtbildung schnell abbauten und einen regelmäßiger Austausch (alle 3 Jahren oder 60.000 Kilometern) benötigten.

Neue Form der Frostschutzmittel

Die Suche nach einem deutlich langlebigeren Kühlmittel begann. Durch die Verwendung organischer Säuren konnten jene Probleme gelöst werden. Die Grundbasen EG und PG blieben bestehen, jedoch wurden die Silikate (anorganische Säuren) durch organisch-chemische Mittel, wie z.B. Caboxylat, ersetzt. Das erste Kühlmittel auf Basis der Organic Acid Technology [OAT] entstand. Als Besonderheit der neuen Formel gilt die silikatfreie Zusammensetzung. Organischen Säuren dienen nun als Korrosionsschutz. Durch eine verlängerte Nutzungsdauer des Kühlmittels von rund 5 Jahren oder ca. 240.000 Kilometern wurden diese Kühlmittel auch unter den Namen „Long Life Coolant“ (LLC) oder „Extended Life Coolant“ (ELC) bekannt.

Allgemeinen Kühlmittel Standards

Wie beim Motorenöl sollten auch feste Produktstandards den Verbrauchern etwas Klarheit darüber verschaffen, welches Mittel passend für das eigene Fahrzeug ist. Verschiedene Farben oder Konzernstandards sollten globale Einheit schaffen.

Kühlmittelfarben als Standard

Ein weitverbreiteter Irrtum besteht immer noch darin, dass die Farbe des Kühlmittels generellen Aufschluss über die chemische Zusammensetzung gibt. Das ist falsch! Nicht jedes orangene Kühlmittel ist gleich ein Indikator für organische Säuren o.ä. Jeder Kühlmittelhersteller ist in der Farbgebung seiner Produkte völlig frei und losgelöst von gedachten Standards. Farben können lediglich bei einzelnen Herstellern auf verschiedene Basen hinweisen (*Siehe VW und BASF Produkte).

Kennzahlen als Standard

Global einheitliche Kennzahlen als Standard existieren nicht. Der deutsche Autobauer VW und der weltweit größte Chemiekonzern BASF entwickelten unabhängig voneinander eigene Standards für Kühlmittel. Diese haben sich bis heute am Markt etabliert und diesen vielen anderen Herstellern als Orientierung. Jedoch sind dieses Kennzahlen eben nicht institutionell zertifiziert.

Dies Kühlmittel Standards im Überblick:

VW Standards: G11, G12, G12+, G12++, G13

BASF Standards: G48, G30, G40, G05, G33, G34

Unterschiedliche Standards bedeuten dabei nicht immer vollkommen andere Produkte. So verbirgt sich hinter dem G11 und G48 das identische Glykolgemisch mit anorganischen Säuren. Identisch sind dabei auch das G12+ und G30 sowie das G12++ und G40.

Eine weitere Aufschlüsselung der VW-Standards schafft genauere Einblicke.

VW- und BASF-Standards:

 

 
VW BASF Farbe Beschreibung
G11 G48 Grün / Blaugrün Dieser Standard umfasst die Kühlmittel auf Basis anorganischer Säuren
G12   Rot / Rosa Volkswagens erstes Kühlmittel mit OAT-Standard (organisches Säuren) und somit ohne Silikate. Es herrschte jedoch Ungewissheit bei den Käufern, ob das G12 mit G11 gemischt werden durfte. Das darf es nämlich nicht! Durch dessen Vermischen entstehen aggressive Säuren und es kommt zum schnellen Verklumpen der Flüssigkeit. Überhitzungen und Schäden des Motors sind die Folgen.
G12+ G30 Rotviolett Als Reaktion auf das Mischverbot zwischen den zuvor genannten Kühlmitteln, wurde das G12+ entwickelt. Frei von Silikaten, kann dieses jedoch unbedacht mit dem G11 und G12 vermischt werden
G12++ G40 Rotviolett Als direkter Nachfolger vom G12+ wurde dieses in allen VW & Audi Fahrzeuge verwendet. Laut Hersteller besitzt es folgende Vorteile gegenüber dem Vorgänger: Besserer Korrosionsschutz, höherer Siedepunkt (135°C) und verbesserte Wärmeableitung
G13   Lila Das G12++ Kühlmittel auf Glykol-Basis wurde durch das verbesserte G13 auf Glycerin –Basis (produziert aus biologischen Abfallprodukten) hergestellte Mittel abgelöst. Der Vorteil liegt in der Umweltverträglichkeit und einer kostengünstigeren Herstellung
  G05 Gelb Als spezielles Merkmal sticht hier die besondere Verträglichkeit mit Graugussmotoren hervor
  G33 Blaugrün Hierbei handelt es sich um ein Spezialprodukt für die Automarken Peugeot und Citroen. Das siikatfreie Kühlmittel darf durch seine grüne/blaugründe Farbe jedoch nicht mit dem G11/G48 Produkt verwechselt werden
  G34 Orange Das silikatfreie Spezialprodukt für General Motors und Opel


VW BASF Farbe Beschreibung G11 G48 Grün/blaugrün Dieser Standard umfasst die Kühlmittel auf Basis anorganischer Säuren G12 Rot/rosa Volkswagens erstes Kühlmittel mit OAT-Standard (organisches Säuren) und somit ohne Silikate. Es herrschte jedoch Ungewissheit bei den Käufern, ob das G12 mit G11 gemischt werden durfte. Das darf es nämlich nicht! Durch dessen Vermischen entstehen aggressive Säuren und es kommt zum schnellen Verklumpen der Flüssigkeit. Überhitzungen und Schäden des Motors sind die Folgen. G12+ G30 Rotviolett Als Reaktion auf das Mischverbot zwischen den zuvor genannten Kühlmitteln, wurde das G12+ entwickelt. Frei von Silikaten, kann dieses jedoch unbedacht mit dem G11 und G12 vermischt werden G12++ G40 Rotviolett Als direkter Nachfolger vom G12+ wurde dieses in allen VW & Audi Fahrzeuge verwendet. Laut Hersteller besitzt es folgende Vorteile gegenüber dem Vorgänger: Besserer Korrosionsschutz, höherer Siedepunkt (135°C) und verbesserte Wärmeableitung G13 Lila Das G12++ Kühlmittel auf Glykol-Basis wurde durch das verbesserte G13 auf Glycerin –Basis (produziert aus biologischen Abfallprodukten) hergestellte Mittel abgelöst. Der Vorteil liegt in der Umweltverträglichkeit und einer kostengünstigeren Herstellung G05 Gelb Als spezielles Merkmal sticht hier die besondere Verträglichkeit mit Graugussmotoren hervor G33 Blaugrün Hierbei handelt es sich um ein Spezialprodukt für die Automarken Peugeot und Citroen. Das siikatfreie Kühlmittel darf durch seine grüne/blaugründe Farbe jedoch nicht mit dem G11/G48 Produkt verwechselt werden G34 Orange Das silikatfreie Spezialprodukt für General Motors und Opel

Weitere Unklarheiten bleiben. Was ist der genaue Unterschied zwischen beiden Freigaben? Welches Kühlmittel kann verwendet werden, wenn beide Freigaben nicht vom Hersteller empfohlen werden? Zudem produzieren große Autobauer eigene Kühlmittel ohne Kennzeichnungen (z.B. BMW verweist in Handbüchern auf das hauseigene Produkt, welches keine Inhaltsstoffe oder Standards kennzeichnet) oder definieren wiederum für sich Freigaben (z.B. Mercedes mit der Kühlmittel Freigabe MB 325.0). Als weitere Beispiele gelten dabei Mopar Kühlmittel, Nissan Kühlmittel und Honda Kühlmittel. Eine Transparenz über dieses Durcheinander fehlt gänzlich. Aus Herstellersicht ist dieser Weg allerdings recht lukrativ! Unabhängige Produzenten versuchen sich an Freigaben zu orientieren und beschriften die eigenen Produkte mit diesen Freigaben. Oder versuchen darauf hinzudeuten.

Welches Kühlmittel kann ich für mein Auto kaufen?

Diese Frage stellt sich der Großteil aller Autobesitzer. Die einfachste Lösung wäre natürlich eine Fahrt in die nächstgelegene Werkstatt. Allerdings bieten diese nur in den aller seltensten Fällen Ersatz zu teuren Markenprodukten an. Das Fehlen weltweit geltender Einheitsstandards macht es im ersten Moment schwer, sich die passenden Produkte heraus zu suchen. Unerlässlich bleibt der Blick in das Handbuch! Dort können die Fahrzeugbesitzer genauere Angaben zur benötigten Kühlflüssigkeit finden. Werden dort die benötigten Inhalte wie organische Säuren o.ä. aufgelistet, können Verbraucher sich auch an den Produktbeschreibungen unabhängiger Produktanbieter orientieren.

Konzentrat oder fertige Mischung

Beim Kauf eines Kühlmittels besteht meist die Auswahl zwischen einem Konzentrat und einer fertigen Mischung. Beim Konzentrat handelt es sich um das pure Frostschutzmittel. Ein Auffüllen nur mit dieser Substanz wird nicht empfohlen. Beim reinen Kühlmittel wird der Gefrierpunkt zu früh erreicht und die Siedepunkttemperatur sowie Wärmeableitung reduziert. Ein Motorschaden ist die Konsequenz. Das pure Konzentrat sollte mit Wasser gemischt werden. Nicht jedes Wasser ist gleich, das sollte berücksichtigt werden. „Hartes“ Leitungswasser sollte nicht in das Kühlsystem geführt werden, da es schnell zu Ablagerungen kommt. Im Idealfall destilliertes und entionisiertes Wasser beifügen (finden Sie auch hier in unserem Shop). Das Mischverhältnis variiert dabei meist zwischen 60/40 und 40/60.

Warum kann man nicht gleich nur Wasser einfüllen?

Diese Alternative ist nicht zu empfehlen! Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt würde das pure Wasser schnell gefrieren und sich ausdehnen. Schläuche können platzen und das Kühlsystem wird stark beeinträchtigt. Um erwähnte Problematiken aus dem Weg zu gehen, ist der Kauf einer fertigen Mischung ratsam. Diese weist das vom Hersteller angegebene Mischverhältnis auf und garantierte optimalen Frostschutz.

Falsches Kühlmittel und seine Folgen

Durch die Wahl des falschen Kühlmittels entstehen schnell fatale Folgen. Metalle im Kühlsystem werden angegriffen, Korrosion entsteht und blockiert die Kühlung. Motorschäden sind die Folge. Auch das Mischen verschiedener Kühlmitteln ist nicht immer unbedenklich. Werden vom Hersteller ausschließlich Kühlmittel mit Silikaten empfohlen, sollte dies auch beherzigt werden. Das Beimischen anderer Additive kann schließlich den Korrosionsschutz verhindern und sogar umkehren.

Anwendungsbeispiele

Um die theoretischen Inhalte auch auf die Praxis anzuwenden, haben wir für Sie in die Handbücher von VW (Golf VII) und FIAT geschaut. Dort werden wichtige Informationen zur Kühlflüssigkeit genannt und erleichtert eine Suche anderer Kühlmittel.

VW (Golf VII):

eim Golf VII wird selbstverständlich der VW Kühlerfrostschutz G13 empfohlen. Wie schon zuvor erwähnt, orientieren sich anderen Hersteller an diesen Freigaben. Das Auseinandersetzen mit chemischen Stoffen entfällt. Als Ersatz wäre die Anwendung des Ravenol LGC Kühlerfrostschutz C13 zu empfehlen.

Fiat:

Auch hier wird das herstellereigene Produkt empfohlen. Als Ersatz kann hier das Ravenol OTC Kühlerfrostschutzmittel Konzentrat C12+ verwendet werden, da es den genannten Vorgaben entspricht. Auch weitere Kühlmittel, die den aufgelisteten Qualitätsmerkmalen der Flüssigkeit gerecht werden, sind anwendbar.

Welches Kühlmittel soll ich für mein Auto kaufen?

Hersteller wie beispielsweise Glysantin haben Listen erstellt, in denen genau beschrieben ist, welches Produkt welche Freigabe hat. Wenn die Freigabe bekannt ist, können die Produkte einwandfrei den Fahrzeugen zugeordnet werden.

Glysantin Freigabetabelle - Stand 02.05.2020

GLYSANTIN G48 FREIGABEN
2G -
Audi TL 774-C
BMW BMW LC-87
BMW Motorrad BMW LC-87
Deutz DQC CA-14
Deutz-Fahr -
Eicher Engines TMTL Part No. 93183798
Fendt -
Huerlimann -
Jenbacher TA-Nr. 1000-0201
Lamborghini-Tractors -
Liebherr Minimum LH-00-COL3A
MAN MAN 324 NF
MAN Energy Solutions Liste 3.3.7
Mercedes-Benz(KFZ) MB 325.0
Mercedes-Benz(KFZ) MB 326-0 (Ready Mix)
Mercedes-Benz(LKW) MB 325.0
Mercedes-Benz(LKW) MB 326-0 (Ready Mix)
Mini BMW LC-87
Mitsubishi Carisma -
Mitsubishi Colt -
MTU MTL 5048
MWM TR 2091
Opel B 040 0240
Porsche -
Rolls-Royce BMW LC-87
Saab 690 1599
Same -
Seat TL 774-C
SETRA MB 325.0
Skoda TL 774-C
Smart MB 325.0
Tesla -
Volkswagen (VW) TL 774-C
Volvo Trucks -

GLYSANTIN G30 FREIGABEN
Audi TL 774-D/F
Bentley TL 774-D/F
DAF MAT 74002
Deutz DQC CB-14
Ferrari -
Lamborghini TL 774-D/F
MAN MAN 324 SNF
Mercedes-Benz (LKW) MB 325.3
Mercedes-Benz (LKW) 326.3 (Ready Mix)
Mini BMW LC-07
MTU MTL 5048
Porsche TL 774-D/F
Seat TL 774-D/F
SETRA MB 325.3
Siemens energia eolica -
Skoda TL 774-D/F
Volkswagen (VW) TL 774-D/F

GLYSANTIN G40 FREIGABEN
Audi TL 774-G
Bentley TL 774-G
Bugatti TL 774-G
Cummins CES 14603
Deutz DQC CC-14
Deutz-Fahr -
Ducati TL 774-G
Irizar -
Lamborghini TL 774-G
Liebherr Minimum LH-01-COL3A
MAN Energy Solutions BASF-CW-GLY00G40-01
MAN Truck & Bus MAN 324 Typ Si-OAT
Mercedes-Benz (KFZ) MB 325.6
Mercedes-Benz (KFZ) MB 326.6 (Ready Mix)
Mercedes-Benz (LKW) 325.5
Mercedes-Benz (LKW) 326.5 (Ready Mix)
MTU MTL 5048
MAN Truck & Bus MAN 324 Typ Si-OAT
Mercedes-Benz (KFZ) MB 325.6
Mercedes-Benz (KFZ) MB 326.6 (Ready Mix)
Mercedes-Benz (LKW) 325.5
Mercedes-Benz (LKW) 326.5 (Ready Mix)
MTU MTL 5048
Porsche TL 774-G
Seat TL 774-G
SETRA 325.5
Skoda TL 774-G
Volkswagen TL 774-G

GLYSANTIN G05 FREIGABEN
Chrysler MS-9796
Deutz-Fahr -
Dodge MS-9796
Ford (Nord-Amerika) WSS-M 97B51-A1
Huerlimann -
JCB STD00088
Jeep MS-9796
John Deere JDM H24
Lamborghini-Tractos -
MTU MTL 5048
Same -

GLYSANTIN G40 FREIGABEN
Audi TL 774-G
Bentley TL 774-G
Bugatti TL 774-G
Cummins CES 14603
Deutz DQC CC-14
Deutz-Fahr -
Ducati TL 774-G
Irizar -
Lamborghini TL 774-G
Liebherr Minimum LH-01-COL3A
MAN Energy Solutions BASF-CW-GLY00G40-01
MAN Truck & Bus MAN 324 Typ Si-OAT
Mercedes-Benz (KFZ) MB 325.6
Mercedes-Benz (KFZ) MB 326.6 (Ready Mix)
Mercedes-Benz (LKW) 325.5
Mercedes-Benz (LKW) 326.5 (Ready Mix)
MTU MTL 5048
MAN Truck & Bus MAN 324 Typ Si-OAT
Mercedes-Benz (KFZ) MB 325.6
Mercedes-Benz (KFZ) MB 326.6 (Ready Mix)
Mercedes-Benz (LKW) 325.5
Mercedes-Benz (LKW) 326.5 (Ready Mix)
MTU MTL 5048
Porsche TL 774-G
Seat TL 774-G
SETRA 325.5
Skoda TL 774-G
Volkswagen TL 774-G

Fazit zum Thema Kühlmittel

Die zeitliche Entwicklung zeigt, dass das anfangs entwickelte Einheitskühlmittel sich stetig verändert hat. Neue Zusätze chemischer Stoffe und verschiedenste Farben sind heute charakteristisch für dieses Produkt. Das keine global geltenden Standards wie beim Motorenöl vorliegen, lässt die Verbraucher zu den Leidtragenden werden. Fehlende Angaben zu benötigten Inhaltsstoffen in Handbüchern oder auf Produkten der großen Hersteller, erschwert die Suche nach Ersatzprodukten. Die Vielzahl herstellereigener Freigaben macht es zusätzlich schwieriger. Wer sich aber einmal mit den Grundkomponenten des Kühlmittels auseinandersetzt, schafft etwas Klarheit. Wie in den beiden Beispielen aufgezeigt, bedarf es lediglich die Wahrnehmung einzelner Informationen, um adäquate Ersatzprodukte zu finden.

Falls Sie weitere Fragen zu dem Thema haben oder zu unseren Frostschutzmitteln haben, melden Sie sich einfach und wir kümmern uns schnellstmöglich darum.

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