API GL-4, 90, 190 | Schaltgetriebeöl

Jetzt Schaltgetriebeöl bei ATO24 kaufen

Wie finde ich das richtige Schaltgetriebeöl?

Das Schaltetriebeöl gehört neben dem Motoröl zu den wichtigsten Schmierstoffen in einem Auto. Ohne das Zusammenspiel zwischen Motor und Getriebe ist kein Betrieb des Fahrzeugs möglich. Aktuelle MTF's“werden werden unter anderem von der API eingestuft und klassifiziert. Zu den verbreitetsten Freigaben gehören die API GL-4 und die API GL-5.

Auch die Art der Schaltgetriebeöle und der damit verbundenen Getriebe kann Anhand von eindeutigen Begriffen unterschieden werden. Dazu gehören beispielsweise Hypoid Schaltgetriebeöle, aber auch universal Getriebeöle. - nicht zu verwechseln mit Ölen für Verteilergetriebe. Hypoid Getriebe werden unter anderem in Fahrzeugen der Marke Mercedes verbaut. Wie bei allen Schmierstoffen, bitten wir Sie immer auf die vorgegeben Freigaben, Spezifikationen & Viskositäten zu achten.

Wann das Schaltgetriebeöl wechseln?

Wann ein Schaltgetriebeöl genau gewechselt werden sollte, kann sich je nach Aggregat unterscheiden. Eine Großzahl der Hersteller wirbt mit einer sogenannten „LifeTime“-Füllung. Das Öl wird dabei ab Werk in das Getriebe gegeben und kann ab diesem Zeitpunkt ein ganzes „Autoleben“ im Aggregat bleiben. Oft wird auch ein Intervall von 150.000km zum Schaltgetriebeölwechsel angegeben. Hier lohnt sich der genaue Blick in das Handbuch des Fahrzeugs. Spätestens wenn die Schaltvorgänge zu „stocken“ beginnen, kann ein Wechsel des Getriebeöls Abhilfe schaffen. Im Vorfeld ist bei dem Wechsel zu prüfen, ob nicht doch ein technischer Fehler vorliegt.

Beliebte Schaltgetriebeöl Freigaben - jetzt kaufen

Unsere große Auswahl an Getriebeölen von einer großen Anzahl an Herstellern

Getriebeöle werden mit GL abgekürzt, was für das englische Gear Lubricant steht. Paralle dazu hat sich der Begriff Transmission Fluid durchgesetzt. Beschrieben werden die verschiedenen Getriebeölklassen mit den Zahlen von eins bis sechs welche die Belastbarkeit des Öls darstellen. Eingeführt wurden diese Klassen von dem American Petroleum Institut, kurz API. Aus diesem Grund wird dieses Kürzel oft vorangeführt. Die Klasse API GL-1 beinhaltet Getriebeöle für leichte Anwendungen die nicht mit Additiven versetzt sind. Sie werden in Kegelradverzahnungen, Schneckengetrieben und nicht synchronisierten Schaltgetrieben  verwendet. Öle der Klasse API GL-2 sind für den Gebrauch in gemäßigten Anwendungen geeignet, sie enthalten zumeist Additive, die vor Verschleiß schützen. API GL-3 Öle sind ebenfalls für gemäßigte Anwendungen entwickelt worden, werden allerdings für Hypoidgetriebe nicht empfohlen.

 

Getriebeöl für den passenden Anwendungsbereich

Getriebeöle, die API GL-4 klassifiziert sind, können auch unter schweren Bedingungen eingesetzt werden. Sie sind für Kegelrad- und Hypoidgetriebe mit kleinem Achsversatz geeignet und werden außerdem für nicht synchronisierte Schaltgetriebe empfohlen. Für synchronisierte Schaltgetriebe sind Getriebeöle der Klasse vier in Europa der Mindeststandart.  API GL-5 klassifizierte Getriebeöle sind für den Einsatz unter rauen Bedingungen geeignet. Sie werden zur Schmierung von Kegelrad- und Hypoidgetrieben mit großem Achsversatz verwendet. Außerdem sind sie für den Einsatz in Differentialgetrieben geeignet. Häufig verwenden Hersteller bei dieser Art von Getriebeölen verschiedene Freigaben. Das entsprechende Öl darf in diesem Fall nur in dem vom Hersteller freigegebenen Getriebe verwendet werden. Dies ist besonders bei Sperrdifferentialen (LS) häufig vorzufinden. Die Spezifikation API GL-6 wurde zurückgezogen, da sich herausstellte, dass API GL-5 Getriebeöle die Anforderungen ausreichend erfüllen.