API GL-5, API SN Plus, DIN 51 502: KP2K-30 | Differential- & Verteilergetriebeöl

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    • Hochleistungsöl für die Hinterachse empfohlen für Ford, Lincoln, Mercury
    • Originalprodukt mit 100% synthetischen Grundölen formuliert
    • Erfüllt Ford Freigabe WSL-M2C192-A und MIL-2105-E Leistungsanforderungen
    • Für Universal-Getriebe , Achsen und Dana-Achsen
    • Originalprodukt mit GL-5-Spezifikationen
    • Chrysler MS-9020 Freigabe, ersetzt MS 8987
    • für höchstbelastete Hinterachs- und Differentialgetriebe
    • erfüllt "Limited Slip" Anforderung
    • API GL-5 + LS Spezifikation
    • Für Getriebe und Differenziale von ATVs und UTVs
    • U.a. in Polaris, Honda, Yamaha, Kawasaki, Suzuki
    • Schützt stark beanspruchte Schaltung vor Verschleiß
    • leistungsstarkes Mehrbereichsgetriebeöl
    • für schwere Einsatzbedingungen
    • für GM, Daimler Chrysler, Ford uvm.
    • teilsynthetisches Getriebe- und Differenzialöl
    • erfüllt API GL-4, API GL-5, MIL-L-2105 D
    • mit MoS2 Zusatz gegen Verschleiß
    • vollsynthetisches Leichtlaufgetriebeöl
    • hervorragend für hohe Belastungen geeignet
    • erfüllt API GL-4, API GL-5
    • Empfohlen für hypoide Getriebedifferentiale
    • Besonders für den harten Rennalltag ausgelegt
    • Widersteht starken G-Kräften und hohen Tempo
    • vollsynthetisches Höchstleistungs-Getriebeöl mit USVO®-Technologie
    • API GL-5 + LS
    • für Drexler Lamellen-Selbstsperrdifferentiale
    • Geeignet für normale Straßenfahrzeuge und Trucks
    • Für lange Betriebsintervalle bis zu 800.000 Km
    • Dana, Mack GO-J, Meritor kompatibel
    • hervorragendes Kältefließverhalten
    • ein stabiler Schmierfilm auch bei hohen Belastungen
    • guter Verschleißschutz schützt das Getriebe
    • vollsynthetisches Mehrbereichs-Hypoid-Getriebeöl
    • erfüllt API GL-5 + LS (Limited Slip)
    • für Toyota, Mercedes-Benz, BMW, Fiat, Chrysler / GM
    • Speziell für BMW-Achsantriebe
    • Für Achsantriebe mit und ohne Sperrdifferential
    • Erfüllt höchste Standards

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Verteilergetriebeöl und Differentialöl für Dein Auto

In der Kategorie Verteilergetriebeöl und Differentialöl findest Du im ATO24 Online Shop Öle für Dein Verteilergetriebe (Transfer Case) oder Achsdifferential an der Vorder- oder Hinterachse.

Doch wo liegt eigentlich der Unterschied? Wir erklären Dir worauf Du achten musst.

Während Differentialen, auch Hinterachsdifferential und Vorderachsdifferential oder Hinterachsgetriebe oder Vorderachsgetriebe genannt, in allen modernen Fahrzeugen die Aufgabe zukommt, unterschiedliche Geschwindigkeiten der Räder bei Kurvenfahrten zu ermöglichen, finden sich Verteilergetriebe vornehmlich in Autos mit Allradantrieb.

Ein Differential an der Vorder- oder Hinterachse ist immer dann unabkömmlich, wenn beide Räder durch eine Antriebsachse fest miteinander verbunden sind. Fährt ein Auto nämlich eine Kurve, so sind durch die verschiedenen Kurvenradien, die die beide Räder dabei durchfahren, verschiedene Abrollgeschwindigkeiten notwendig. Das Differential ermöglicht diese und verteilt die Antriebskraft weiter an die Räder der Achse.

Ein Verteilergetriebe, welches fälschlicherweise in der Umgangssprache auch teils als Differential bezeichnet wird, übernimmt hingegen die Aufgabe, die Motorkraft zwischen zwei Antriebsachsen zu verteilen. Dies ist immer dann nötig, wenn in einem Fahrzeug zwei oder mehr Achsen angetrieben werden - in PKW also bei Allrad bzw. 4x4 Fahrzeugen.

Mercedes Differentialöle online kaufen!

Für Deinen Mercedes-Benz hält der Online Shop von ATO24 Mercedes OEM Differentialöle bereit.

Das Mercedes-Benz Differentialöl 85W-90 MB 235.0 kommt in einer Vielzahl Geländewagen Achsen zum Einsatz.

Das Mercedes-Benz Hypoidgetriebeöl 75W-85 MB 235.7 MB 235.74 findet sich hauptsächlich in PKW Hinterachsen sowie Ausgleichsgetrieben mit begrenztem Schlupf.

Mopar Differentialöl für Chrysler, Dodge, Jeep

Vielfach kommt in US Fahrzeugen der Fiat Chrysler Automobiles, kurz FCA, also Autos der Marken Jeep, Chrysler und Dodge das bekannte Mopar ATF+4 Automatikgetriebeöl zum Einsatz. Neben einigen Servolenkungssystemen, für die ebenfalls die Füllvorschrift ATF+4 ausgegeben ist, findet sich ATF +4 in einer großen Zahl Automatikgetrieben bis circa Baujahr 2013. Hierbei handelt es sich jedoch mehr um eine Beobachtung, als eine Faustregel ableitbar wäre. Denn im Fiat Chrysler Konzern gibt es darüber hinaus mehrere Füllvorschriften in Form der nachfolgenden Chrysler Freigaben, die explizit für Differentialgetriebe vergeben werden:

 
Chrysler Freigabe Viskosität / Spezifikation in Fahrzeugen MOPAR OEM Produkt
Chrysler MS-8985 SAE 75W-140 GL-5 Jeep Wrangler TJ, Jeep Cherokee XJ, Jeep Grand Cherokee ZJ, Jeep Grand Cherokee WJ

Dodge Ram Pickup, Dodge Dakota Pickup, Dodge Durango, Dodge Ram Van, Wagon (RWD)

(alle jeweils für Heavy Duty oder deutlich vermehrtem Anhänger Betrieb)
MOPAR Synthetic Gear & Axle Lubricant 75W-140
Chrysler MS-9020 SAE 80W-90 API GL-5 Jeep Wrangler TJ, Jeep Cherokee XJ, Jeep Grand Cherokee ZJ, Jeep Grand Cherokee WJ

Dodge Ram Pickup, Dodge Dakota Pickup, Dodge Durango, Dodge Ram Van, Wagon (RWD)
MOPAR Gear & Axle Lubricant 80W-90
Chrysler MS-9763 SAE 75W-90 Jeep Grand Cherokee XJ

Dodge Ram Van, Wagon (RWD), Dodge Dakota Pickup, Dodge Ram Pickup, Dodge Durango
MOPAR Gear & Axle Lubricant 75W-90
  SAE 75W-85 GL-5 u.a. Chrysler Crossfire MOPAR Synthetic Axle Lubricant 75W-85 GL-5
  SAE 90 GL-4 u.a. Dodge Sprinter MOPAR Gear Lubricant SAE 90

 

Mopar Limited Slip

Beim Mopar Limited Slip handelt es sich um einen Friction Modifier bzw. einen Reibungszusatz für Differentiale mit begrenztem Schlupf. Wenn Dein Fahrzeug über ein sogenanntes Limited Slip Differential verfügt, hierzu zählen beispielsweise die Trac-Lok und Power-Lok Differentiale in Chrysler, Dodge und Jeep Fahrzeugen, wird die Zugabe des Limited Slip Additivs zum Differentialgetriebeöl unabkömmlich.

Motorcraft Differentialöl: OEM Produkt für Dein Ford US Car

Wähle zwischen Motorcraft 80W-90 Premium Rear Axle Lubricant mit Ford WSP-M2C197-A Freigabe für Ford, Lincoln und Mercury Fahrzeuge und dem Motorcraft SAE 75 W Disconnect Rear Drive Unit Hinterachsdifferentialöl für Ford Heckantriebe.

Differentialöl - Wie oft wechseln?

Bezüglich des Wechsels wird oftmals eine „Lifetime“ Eigenschaft des Öles attestiert. Demnach würde das Differentialgetriebeöl über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeuges einsetzbar sein. Dieser Kennung sollten Sie jedoch nicht blind vertrauen. Die Automobilhersteller verweisen meist selbst in den Handbüchern, dass ein Wechsel nach 80.000 oder 120.000 Kilometern notwendig sei, trotz Lifetime Eigenschaft. Das „Lifetime“ entpuppt sich demnach schnell als Marketing Instrument.

Für einen kompletten Ölwechsel werden meist zwischen 0,9 L und 1,5 L Differentialöl benötigt.

Unterschied Getriebeöl und Differentialöl?

Eine Frage, die im Zusammenhang mit Differentialölen immer wieder aufkommt, stellt sich nach dem Unterschied zwischen Getriebeöl und Differentialöl. Kann jedes Getriebeöl auch als Differentialöl verwendet werden?

Die Antwort lautet: Ja, aber nicht ohne Einschränkungen. Wir erklären Dir warum.

Sowohl- Getriebe- als auch Differentialöle werden häufig nach Viskosität und Spezifikation klassifiziert, wenn es darum geht, welches Öl eingesetzt werden soll. Da für Differential- als auch Getriebeöle dieselben Spezifikationen verwendet werden, entsteht auch eine große Schnittmenge zwischen dem Einsatz als Differential als auch Getriebeöl.

Kommt es hingegen auf eine bestimmt Freigabe an, etwa bei Chrysler Differentialgetrieben die Chrysler MS-9020, sind Spezifikation und Viskosität zunächst hintenan zu stellen und ein Getriebeöl, das die vorgeschriebene Freigabe nicht erfüllt, darf auch nicht als Differentialöl verwendet werden.

Verteilergetriebeöl – Für die Balance der Antriebskraft

Das Verteilergetriebe sorgt für die Gleichverteilung der Antriebskraft auf mehreren Achsen. Automobilhersteller wie VW und BMW geben für das passende Verteilergetriebeöl Ersatzteilnummern der OEM Produkte vor, die sich auf den Flaschen der korrekten Produkte wiederfinden.




API SN Plus Öl gegen LSPI

„Kleinere“ (Downsizing-) Motoren mit Turboladern und Direkteinspritzungen sind heutzutage weit verbreitet. Schließlich ermöglichen sie die Reduzierung von CO2 Emissionen. Das klingt im ersten Moment sehr gut, hat jedoch einen Nachteil – das Problem der Low Speed Pre-Ignition oder auch kurz LSPI genannt.

LSPI beschreibt die Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches in der Brennkammer eines Motors, die vor der eigentlichen, durch Zündfunken initiierte Verbrennung, stattfindet. Dies kann zu überhöhtem Druck im Zylinder führen und im schlimmsten Fall schwerwiegende Schäden am Motor verursachen. 

Nähere Informationen zum Thema LSPI findet Ihr in unserem Blogbeitrag "Low Speed Pre-Ignition - Alles Wissenswerte rund um LSPI"

Die Low Speed Pre-Ignition stellt die Automobilindustrie vor ein großes Dilemma – auf der einen Seite möchte man der stetig wachsenden Nachfrage nach kraftstoffsparenden Fahrzeugen gerecht werden, auf der anderen Seite sind die speziell dafür konzipierten Motoren anfällig für LSPI.

Was hilft gegen LSPI?

Die Forschung zum Thema LSPI zeigt, dass unter anderem die Formulierung vom Motoröl eine wichtige Rolle bei der Lösung des LSPI-Problems spielt. Aus diesem Grund wurden Forderungen der Automobilindustrie nach Motorölen, die dem Problem der LSPI entgegenwirken können, immer stärker.

Nun hat das American Petroleum Institute (API) auf diese Forderungen mit der API SN Plus Spezifikation reagiert.

Was bedeutet API SN Plus?

Bei der API SN Plus Spezifikation handelt es sich genau genommen um keine komplett neue Motorölspezifikation, sondern um eine Ergänzung zu den bereits bestehenden API SN und ILSAC GF-5 Spezifikationen. API SN Plus ist seit Mai 2018 gültig und wurde speziell für „Downsizing“ Motoren mit Abgasturboladern und Direkteinspritzungen, die ein Motoröl mit der Spezifikation API SN benötigen, entwickelt, um dem Problem der Low Speed Pre-Ignition (LSPI) entgegenzuwirken und Fahrzeuge bzw. die Motoren vor LSPI zu schützen.

Wie bereits erwähnt ist API SN + die aktuellste Spezifikation der durch die American Petroleum Institute geschaffenen API-Klassifikationen. Bei den API Klassifikationen wird zwischen Klassifikationen für Ottomotoren und Dieselmotoren unterschieden, die entweder gekennzeichnet sind durch den Buchstaben„S“ für Service bzw. Spark Ignition für Ottomotoren und durch den Buchstaben „C“ für Commercial bzw. Compression Ignition für Dieselmotoren. Es folgt anschließend ein weiterer Buchstabe, der die Qualitätsstufe wiederspiegelt – je höher der Buchstabe, umso anspruchsvoller die Prüfung an das Öl.

Was ist der Unterschied zwischen API SN und API SN Plus?

API SN + entspricht im Wesentlichen der API SN Spezifikation, wird jedoch um einen zusätzlichen Test gegen LSPI (API Sequence IX Test) ergänzt. Dies kann man der folgenden Grafik sehr gut entnehmen: API SN ist mit der gelben Linie gekennzeichnet, API SN Plus dagegen mit der roten Linie. Die Werte, die man in den einzelnen Tests bzw. Sequenzen erreichen muss um die API SN Lizenz zu bekommen, sind identisch mit den Werten, die man für die API SN Plus Lizenz benötigt. Dadurch liegen die beiden Linien zum größten Teil übereinander, wodurch die Linie orange gekennzeichnet sind. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Spezifikationen liegt im Test gegen LSPI (API Seq. IX), der nur bei API SN Plus Anwendung findet.

API SN Plus ist rückwärtskompatibel zu API SN, wodurch Motoren, die ein Motoröl mit der Spezifikation API SN benötigen, ebenfalls auf ein Motoröl mit der Spezifikation API SN Plus zurückgreifen können.

API SN+ für welche Autos?

Alle Fahrzeuge, die einen kleinen (Downsizing-) Motor mit Turbolader und Direkteinspritzungstechnologie besitzen, haben ein höheres LSPI Risiko. Zu einem großen Teil handelt es sich bei Downsizing-Motoren um Motoren mit drei Zylindern und einem Gesamthubraum zwischen 1,0 bis 1,5 L.  

Sollte ein Motor dieser Art ein Motoröl mit der Spezifikation API SN benötigen, dann ist es empfehlenswert, auf ein Motoröl mit der Spezifikation API SN +, aufgrund der Rückwärtskompatibilität zu API SN, zurückzugreifen, um einer potenziellen Low Speed Pre-Ignition vorzubeugen und den Motor vor LSPI zu schützen. Ob ein Motoröl mit der Spezifikation API SN benötigt wird, lässt sich mit Hilfe der Betriebsanleitung des Fahrzeugs herausfinden.

API SN Plus und GM dexos

API SN Plus ist, neben der GM dexos 1 Gen. 2 Freigabe, der erste Schritt im Kampf gegen LSPI. Ende 2019 / Anfang 2020 soll mit der ILSAC GF-6 Spezifikation der Schutz gegen LSPI noch stärker in den Fokus rücken.